AMY POWER schloß ihr Bachelorstudium in ihrem Heimatland Australien an der University of Melbourne unter Ruth Wilkinson mit Auszeichnung ab. Zu weiterführenden Studien kam sie 2002 ans Konservatorium in Amsterdam, wo sie bis 2009 im Bachelor- und Master-Programm unter Walter van Hauwe und Alfredo Bernardini ein Kombinationsstudium Blockflöte und historische Oboe absolvierte. 2008 war sie mit dem European Union Baroque Orchestra auf Tournée.Siekonzertiert als Oboistin und Blockflötistin mit Ensembles wie I Barocchisti, Europa Galante, Accademia Bizantina, Le Phénix, La Petite Bande, La Cetra, Cristofori, Neue Hofkapelle Graz, Musica Fiorita, und ihrem Ensemble Satyr’s Band auf bekannten Konzertpodien und in renommierten Konzertreihen in Europa und Australien. Mit der New Dutch Academy, Capriccio Barockorchester (Basel) und dem Australian Haydn Ensemble gibt sie gefeierte Konzerte als Solistin. Amy Power lebt zurzeit in Graz, wo sie als Dozentin für Barockoboe an der Kunstuniversität Graz lehrt. Sie kehrt jedoch regelmäßig nach Australien zurück, u.a. für Aufführungen mit der Pinchgut Opera und dem Australian Haydn Ensemble und gibt dort Meisterkurse und Kammermusikkurse, beispielsweise an der University of Melbourne.

 

 

 

 

 

 

 

Andreas Böhlen, GrazANDREAS BÖHLEN ist Blockflötist und Jazz-Saxophonist von der Alten Musik bis zur zeitgenössischen Musik und Jazz. Sein Spezialgebiet ist die Improvisation in Stilen des 16. Bis 18. Jahrhunderts und im Jazz (Saxophon). Er leitet eigene Formationen für Alte Musik: Theatrum Affectuum und Satyr’s Bandund konzertiert mit seinen Jazzbands Andreas Böhlen Band und Crank (mikrotonaler Jazz). Zudem ist er Mitglied verschiedener Ensembles und Bands in ganz Europa und pflegt Zusammenarbeit mit renommierten Orchestern. Nach dem Jungstudium bei Ulrike Petritzki (Bremen) und Günter Höller (Köln) Studium am Konservatorium in Amsterdam bei Walter van Hauwe und Paul Leenhouts, Studium der Musikwissenschaften in Bologna und Masterstudium „historische Improvisation“an der Schola Cantorum Basiliensis. Bis 2011 Jazz-Saxophon bei Domenic Landolf. Vorher studierte er bereits am Amsterdamer Konservatorium Jazz-Saxophon bei u.a. Jasper Blom und Dick Oatts und spielte bis 2008 Leadsaxophon im Bundesjazzorchester. Andreas ist mehrfacher internationaler Preisträger bei u.a. den Internationalen Blockflötentagen Engelskirchen, dem Vriendenkrans Concours(Amsterdam) und dem Van Wassenaer Concours(Den Haag). Aufnahmen u.a. für den NDR, Deutschlandfunk, ORF, 3FM Melbourne, NHK (Japan) und ABC Classics (Australien), Konzerte in ganz Europa, Japan, USA und Australien. Unter eigener Leitung veröffentlichte Andreas die CDs La meraviglia parlante, Most ravishing things, Satyr’s Band, Airborne, Windgesangund Cruise. Neben seiner Tätigkeit als Musiker nimmt Andreas Tätigkeiten als Forscher, Pädagoge und Organisator wahr. Er hält Vorträge, lehrt als Professor Blockflöte an der Kunstuniversität Graz und der Zürcher Hochschule der Künste und kuratiert das Festival Spiegelungen Alte Musik/Jazz im Basler Jazzclub bird’s eye. www.andreasboehlen.com

 

 

 

JÖRG-HANNES HAHN ist künstlerischer Leiter der Stuttgarter Reihe Musik am 13., er studierte u.a. bei Werner Jacob, Ludger Lohmann und Marie-Claire Alain. 1997 konzertierte er mit dem gesamten Orgelwerk Max Regers, im Bach-Gedenkjahr 2000 folgte das Orgelwerk Johann Sebastian Bachs in 14. Wochen. Seit 1996 unterrichtet er Orgel an der Stuttgarter Musikhochschule Orgel, seit 2007 als Professor. Mit zahlreichen Ur- und Erstaufführungen hat er sich um die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts verdient gemacht (A. Hölszky »Das Licht«, S. Corbett »Maria Magdalena« (SWR), 2011 A. Schreier »Er ist nicht…«, B. Pauset »Furth und Zittern« (SWR), O. Büsings »Psalmen des Lichts«, M. Smolka »Sacred Vessel« beim DEKT, J. Pagh-Paan »„Seht wie die Lilien..«, K. Dreher »Die Graue Passion« u.a.). Verpflichtungen als Solist, Gastprofessor, Wettbewerbsjuror und als Dirigent führten ihn in die meisten europäischen Länder, nach Russland, Israel, die USA, Südamerika und nach Japan, Korea, China und Singapur. Er unterrichtete u.a. am Conservatorio Verdi Mailand, am Tschaikowsky-Konservatorium Moskau, St. Jacobs University Bloomington und an der Korea National University of Arts, Seoul. Zahlreiche Produktionen für CD, TV und Rundfunk dokumentieren seine künstlerische Arbeit. So nahm er für das Label CANTATE u. a. als Ersteinspielung die Orgelwerke von Carl Philipp Emanuel Bach auf der Marx-Migendt-Orgel in Berlin-Karlshorst auf. www.bachchor.com

 

 

 

ANDREAS LIEBIG (1962) ist seit 2014 Münsterorganist in Basel sowie künstlerischer Leiter der Internationalen Basler Münster-Orgelkonzerte samt der wöchentlichen Matinéen an der dortigen großen Mathis-Orgel (78/IV/P) von 2003. Von 2013 bis 2015 leitete er zudem als Nachfolger Prof. Reinhard Jauds die Orgelklasse des Tiroler Landeskonservatoriums in Innsbruck. Nach Kirchenmusikstudien in Herford von 1983–89 Orgel-, Klavier- und Musiktheoriestudium in Stuttgart u.a. bei L. Lohmann, A. F. Faiss und H. Lachenmann. Weiterbildung in Paris, Lübeck, Wien und Freiburg bei D. Roth, H. und M. Haselböck und Zs. Szathmáry sowie bei S. Celibidache in Mainz. 1988 1. Preis bei den internationalen Orgelwettbewerben Dublin und Odense. Lehraufträge an den Musikhochschulen in Lübeck und Oslo. Kantor und Organist in Dänemark, Norwegen und der Schweiz. Leitung erfolgreicher Festivals und Konzertreihen, u.a. Brahms-Festival Lübeck und Krummhörner Orgelfrühling (2001 – 2011). Rege Konzerttätigkeit, CD-, Radio- und TV-Aufnahmen sowie Meisterkurse in Europa, Nord- und Südamerika und Asien mit weitgespanntem Repertoire vom Robertsbridge Codex bis zur Avantgarde. Vielbeachtete Bach-Aufnahmen an den historischen Orgeln in Groningen, Trondheim, Oelinghausen und Dornum. Jury-Mitglied internationaler Wettbewerbe. www.muensterkonzerte-basel.ch

 

 

 

MARTIN STURM (* 1992) wird als Organist, Improvisator und Komponist von Fachpresse und Publikum gleichermaßen hochgeschätzt und begeisterte letztes Jahr bei den „Himmelsstürmern“ in Marienhafe. „Er provoziert dazu, in einer neuen Weise über Musik oder gar über Kunst nachzudenken“ schrieb die Zeitung „L´Eco di Bergamo“ und titelte „Sturm ist ein Phänomen„. 2013 gewann er den weltweit renommierten Improvisationswettbewerb des „International Organ Festivals St Albans“, 2016 den Publikumspreis des berühmten „Internationalen Orgelimprovisationswettbewerbes Haarlem“. 2017 erhielt er vom Universitätsbund Würzburg den Förderpreis der Keck-Köppe-Stiftung für „außergewöhnliche künstlerische Leistungen“. Seine intensive Konzerttätigkeit führt ihn regelmäßig zu internationalen Festivals, in bedeutende Kirchen und Konzerthäuser sowie an zahlreiche berühmte historische Orgeln. Als Komponist erhielt er Aufträge u. a. von der John-Cage-Orgelstiftung Halberstadt und dem Monteverdichor Würzburg. Er unterrichtet als Tutor für Improvisation an der Hochschule für Musik Würzburg, tritt regelmäßig als Dirigent in Erscheinung und zeigt sich verantwortlich für verschiedenste Orgelbauprojekte. Martin Sturm studierte als Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes Orgel und Kirchenmusik (A) bei Prof. Christoph Bossert an der HfM Würzburg. Meisterkurse absolvierte er unter anderem bei Theo Brandmüller, Lászlo Fassang, Andrés Cea Galán, Ulrich   Süße und Balázs Szabó. www.martinsturm-online.de

 

 

 

 

 

TOBIAS GÖTTING (* 1966 in Bremen) studierte Kirchenmusik (A-Prüfung 1993) sowie Kammermusik/Klavierbegleitung an der Musikhochschule Hannover (Orgel bei Harald Vogel und Hans-Christoph Becker-Foss). 1994 privater Studienaufenthalt in Paris bei Naji Hakim. Seitdem konzertiert Tobias Götting auch regelmäßig in Frankreich, u.a. in den Kathedralen von Montpellier, Cahors, Dijon, Blois, Toulouse, Paris (Madeleine, Notre-Dame, Trinité, St. Etienne-du Mont) und beim Festival von St. Bertrand-de-Comminges. 1997 Konzertexamen an der Hansehochschule Groningen bei Wolfgang Zerer. Meisterkurse bei Daniel Roth, Guy Bovet, Louis Robilliard und Sergiu Celibidache. Seit 1996 Kantor und Organist an der Oldenburger Hauptkirche St. Lamberti. Von 1993-97 fester Orgel- und Klavierbegleiter des Knabenchor Hannover (Ltg. Heinz Hennig), u.a. auf zahlreichen Tourneen in Europa, Rußland und Südafrika und bei mehreren CD-Einspielungen und Rundfunkaufnahmen. 2000 erste Solo-CD mit Werken von Francois Couperin. 2004 Orgelporträt der romantischen Orgel in Niedernstöcken. Besonders Engagement für die Musik Maurice Duruflés, dessen Gesamtwerk im Jahre 2002 in einer weltweit einmaligen „Hommage à Maurice Duruflé“ in Oldenburg zur Aufführung kam. Als Experte für Duruflés Musik Kurse an mehreren Musikhochschulen Deutschlands. 2014 begleitete er die weltbekannte Trompeterin Tine Thing Helseth bei Konzerten in Deutschland und in Zagreb. 2015 Ernennung zum Kirchenmusikdirektor.

 

 

 

KLAAS STOK ist Stadtorganist von Zutphen, wo er die berühmte Orgel von Henrick Bader in der Kirche St Walburgis spielt. Er erhielt Auszeichnungen bei nationalen und internationalen Wettbewerben. In Zutphen hat er eine blühende Konzertreihe aufgebaut mit Orgelkonzerten, Chorkonzerten, Musiktheaterproduktionen, Marktkonzerte und Vespern mit Chor und Orgel. Klaas Stok gehört zu den tonangebenden Chordirigenten der Niederlande. Sein Repertoire reicht von der Renaissance bis hin zur zeitgenössischen Musik. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet ihn als Dirigenten mit dem Nederlands Kamerkoor, mit dem er eine große Zahl von Konzerten, Uraufführungen und CD-Aufnahmen geleitet hat. Im März 2015 hat Klaas Stok die Leitung des Niederländischen Rundfunkchores übernommen mit dem er viele chorsinfonische Projekte und konzertante Opern für Dirigenten wie Haitink, van Zweden, Gergiev u. a. einstudiert und auch eigene Konzerte leitet. Als Dirigent ist Klaas Stok seit mehreren Jahren beim NDR Chor sowie beim SWR Vokalensemble tätig, dessen CD „Des Kaisers Nachtigall“ von Prauliņš den Echo Klassik und den Medienpreis Leopold 2015 gewann. In 2018 sind Projekte mit dem Vlaams Radiokoor (Flemish Radio Choir) und dem Bayerischen Rundfunkchor geplant. Nach einer Reihe erfolgreicher Einstudierungen und einer eigenen A-cappella Produktion hat der Chor des NDR Hamburg beschlossen, Klaas Stok die Funktion des Chefdirigenten an zu bieten, die er ab der Konzertsaison 2018-2019 übernehmen wird. info@klaasstok.nl

 

 

 

Die Sopranistin GUDRUN SIDONIE OTTO begeisterte mit ihrem „hell-femininen Edeltrimbe“ (FonoForum 9/10), und „ihrem frischen und zugleich warmen Sopran“ (Opernglas 2009) in den letzten Jahren auch in Ostfriesland, u.a. beim Krummhörner Orgelfrühling und dem Musikalischen Sommer. Vielbeachtete Konzerte u.a. kürzlich in Den Haag, beim Bach-Fest Schaffhausen, in Hong Kong und beim Sydney Festival. Studien an der HfM Franz Liszt in Weimar bei M. Hoff und u.a. bei Kl. Kelly, R. Mer- beth, R. Biskub, M. Zakai und S. Haselhoff. 2007 1. Preis internationalen Gesangswettbewerb Kammeroper Schloss Rheinsberg. Bis 2006/7 Festengagement an den Landesbühnen Sachsen. Gastspiele: u.a. Komische Oper Berlin, Staatsoper Hannover, Staatstheater Nürnberg, Theater Würzburg, Gärtnerplatztheater München, Theatre de Picardie/France, Grand Opera Luxembourg, Opéra National du Rhin Strasbourg und bei vielen renommierten Festivals im In- und Ausland unter Dirigenten wie N. Marriner, R. Gritton, H. Rilling, Th. Hengelbrock, E. zu Guttenberg, P. Gülke und L. Güttler. Neben zahlreichen CD-, Funk- u. Fernsehaufnahmen besonders im Bereich der Alten Musik vielbeachtete Solo-CD mit Mendelssohn-Liedern. www.sidonie.at

 

 

 

 

 

 

ENRICO VICCARDI absolvierte seine Studien im Fach Orgel und Orgelkomposition mit höchster Auszeichnung in der Klasse von G. Perotti zu Piacenza. Weiterbildung bei M. Radulescu an der Hochschule für Musik in Wien. Danach Kurse mit u.a. mit E. Fadini, C. Tilney, J. Langlais und besonders mit L. F. Tagliavini zu Pistoia. Als Solist an historischen Orgeln war er in Italien und im Ausland zu hören. Einspielungen für das Radio der italienischen Schweiz und CDs u.a. für die Label Bottega Discantica und Fugatto, für dieses Label auch eine DVD mit Orgelmusik von Bach. Er hat die des Orgelwerks von J. S. Bach auf Instrumenten alter und neuer italienischer Orgelbauer begonnen. Für Brilliant Classics sind die Werke von Tarquinio Merula erschienen. In Vorbereitung sind die Werke von Bernardo Storace. Tourneen mit Konzerten und master classes in Italien, Deutschland, Schweiz, Slowakei, Kasachstan, Spanien, Portugal und Schweden. Künstlerischer Leiter der Percorsi d‘Organo in der Provinz von Como und des Orgelherbstes in der Provinz von Lodi. Enrico Viccardi unterrichtet bei den Kursen der Vereinigung „Marc‘Antonio Ingegneri“ von Cremona und ist Professor für Orgel und Orgelkomposition am Konservatorium zu Como. Mehrere umjubelte Konzerte in Ostfriesland, zuletzt bei der Nachtorgel 2011.www.enricoviccardi.org

 

 

 

JAVIER ARTIGAS ist einer der profiliertesten Organisten und Cembalisten Spaniens und wirkt als Professor an der Real Academia de Bellas Artes de Murciaund Direktor des Departments für Alte Musik am Conservatorio Superior de Murcia. Seine Orgel- und Cembalostudien bei J. L. González Uriol schloß er mit höchster Auszeichnung ab. Weiterführende Studien bei Montserrat Torrent, Michael Radulescu, Marie-Claire Alain, Lionel Rogg und Clemens Schnorr.Javier Artigas wurde weltweit zu den bedeutendsten Orgel- und Alte-Musik-Festivals eingeladen, sowohl als Solist wie auch als Kammermusiker mit Ensembles wie z.B. Ministriles de Marsias. International anerkannt als Spezialist Spanischer Musik zeichnete er für die Neuausgabe der Werke von Jimenez und Bermudo sowie der Gesamtausgabe von Cabezón verantwortlich. Vielbeachtete CD-Einspielungen wie Tañer con Arte (five stars Goldberg), Organ in Dialogue mit João Vaz, und Trazos de los Ministriles e Invenciones de glosas mit Ministriles de Marsias zeugen von seinem künstlerischen Wirken.
 Er gibt regelmäßig Meisterkurse für Alte Musik an verschiedenen Universitäten und Musikkonservatorien, war Kustos der Orgeln der Basílica del Pilarin Zaragoza und Koordinator der Orgelrestaurierungen in der Region Mucia. Er war Direktor des Orgelfestivals und verantwortlich für die Restaurierung der Merklin-Orgel (1854) der Kathedrale von Murcia und unterrichtet im Curso de Música Antigua de Daroca und Orgelwoche in Saorge (Italien).

 

 

JUAB DE LA RUBIA stammt aus Vall d’Uixó in Castellón in der Nähe von Valencia. Mit großem Erfolg konzertiert er regelmäßig auf den wichtigsten Bühnen Europas, Südamerikas und Asiens. Seine Auftritte führten ihn in den letzten Jahren in mehr als 20 Länder, u. a. trat er im Auditorio Nacional de Música in Madrid, dem Palau de la Música Catalana in Barcelona, dem Berliner Konzerthaus und Leipziger Gewandhaus, im Kölner Dom, im Mariinsky-Theater und der Philharmonie von Sankt Petersburg auf. Zusammen mit dem Freiburger Barockorchester interpretierte er als Solist Händels Orgelkonzerte sowie zahlreiche Bachkantaten. Er ist Professor an der Escuela Superior de Música de Cataluna und Organist der Basilika Sagrada Família in Barcelona. Nach erstem musikalischen Unterricht bei seinem Vater und Ricardo Pitarch setzte er seine Orgel- und Klavierstudien in Valencia, Barcelona, Berlin und Toulouse fort. Zu seinen Lehrern gehören Óscar Candendo, Wolfgang Seifen, Michel Bouvard und Montserrat Torrent, die ihn besonders unterstützte. Meisterkurse u.a. bei Olivier Latry und Ton Koopman vervollständigten seine Ausbildung. Juan de la Rubia wurde für sein Orgelspiel wiederholt ausgezeichnet, unter anderem mit dem Preis „El Primer Palau“ des Palau de la Música in Barcelona. 2012 wurde er zudem in die Königliche Akademie der Schönen Künste Sant Jordi in Katalonien (Reial Acadèmia Catalana de Belles Arts de Sant Jordi) berufen. www.juandelarubia.com

 

 

 

 

 

JAN DE WINNE gilt als einer der besten Traversflötenspieler unserer Zeit. Er studierte Flöte und Musiktheorie am Konservatorium und der Universität Gent, anschließend Traversflöte bei Barthold Kuijken an der Musikhochschule in Brüssel. 1987 gewann er den renommierten Wettbewerb Musica Antiqua Brügge. Zwischen 1990 und 2005 spielte Jan De Winne in einigen der international bekanntesten und erfolgreichsten Ensembles und Orchester im Bereich der Alten Musik, wie dem Orchestre des Champs Elysées, dem Collegium Vocale Gent, der Wiener Akademie und anderen. 1988 gründete er zusammen mit dem Oboisten Marcel Ponseele sein eigenes Ensemble, Il Gardelino, das vor allem die Musik der Barockzeit pflegt und mit dem er in ganz Europa, in Südamerika, den Vereinigten Staaten, Japan, Australien und Russland konzertiert. Daneben wird er jedoch auch häufig als Solist auf seinem Instrument zu Festivals und Konzerten eingeladen, wo er sich vor allem dem barocken Repertoire für Traversflöte mit und ohne Continuo-Begleitung widmet. Auf Grund seiner großen Begeisterung für alte Instrumente baut er selbst Kopien von Traversflöten des 18. und 19. Jahrhunderts. Außerdem lehrt Jan De Winne Traversflöte und historische Aufführungspraxis am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse in Paris, sowie historische Kammermusik am Konservatorium in Brüssel. Er spielte zahlreiche CDs als Solist und Kammermusiker bei Labels wie Eufoda, Naxos, Signum und Accent ein. www.ilgaredellino.de